Lese-Aktionen der WORTE KÖNNER . . .
Exemplarisch
Was geschieht bei den Lese-Aktionen von WORTE KÖNNEN . . ?
Das werden wir immer wieder gefragt. Für alle Interessierten gewähren wir hier ausgewählte Einblicke und laden herzlich dazu ein, uns beim nächsten WORTE KÖNNEN . . . zu besuchen.
WORTE KÖNNEN . . . vom 18. 08. 2026 
Für diesmal hatte uns Beate einen Anfang aufgetragen:
"Unter den Apfelbäumen lag Schnee. Der Max stand am Fenster und sah hinaus in den Garten, Es war längst Vormittag. Er hatte Kaffee gemacht - und jetzt war nichts mehr zu tun. Es schneite, und er musste nicht nach draußen. Er hatte alles, und niemand wartete auf ihn. Es hätte ein so schöner Tag werden können."***
Die hier präsentierte Lösung nahm sich als selbst gestellte Aufgabe noch hinzu, eine neu Episode zu der im letzten Monat begonnenen Geschichte mit Anouk zu entwickeln.
*** Goerz, Tommie, 2025, Im Schnee, München, ISBN: 978-3-492-07348-6
WORTE KÖNNEN . . . vom 21. 07. 2026 

Die Aufgabe vom 16. 06. lautete:
Macht aus folgendem Anfang euren Text:
„Nachdem ich mir genügend Brot für ein dreiminütiges Kauen in den Mund geschoben hatte, löschte ich meine Fähigkeiten zu sinnlicher Wahrnehmung und zog mich ins Privatleben meines Kopfes zurück, wobei Augen und Antlitz einen leeren und gedankenverlorenen Ausdruck annahmen." **
Zwei der Ausarbeitungen aufgrund von zwei Lesarten, die von Elke Holland und Norbert Stenkamp präsentieren wir hier, viel Vergnügen.
** O'Brien, Flann, 2002, Auf Schwimmen-zwei-Vögel oder Sweeny auf den Bäumen. Übersetzt von Harry Rowohlt und Helmut Mennicken. Kein & Aber, Zürich, ISBN 3-0369-5104-0
WORTE KÖNNEN . . . vom 16. 06. 2026
Aufgabe vom vorherigen WORTE KÖNNEN . . . war, den Anfang eines Buches aufzugreifen und eigenständig weiter zu schreiben.
Der ausgewählte Text stammt von Christine Lavant, aus Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus:
„Ich bin auf Abteilung Zwei. Das ist die Beobachtungsstation für die Leichteren und man kommt von
Rechts wegen nur hinein, wenn man Drei schon hinter sich hat. Ich habe die Drei noch nicht hinter mir und das nehmen mir hier die meisten übel.“
Es gibt keine Vorgaben, wer will, kann daraus einen ganzen Roma entwickeln, doch für die Präsentation bei unseren Lese-Aktionen liegt wie so oft, die Würze in der Kürze. Deshalb nehmen wir hier maximal zwei Seiten lange Texte in unser Logbuch auf.
* Lavant, Christine, 2016, Aufzeichnungen aus dem Irrenhaus. Neu herausgegeben und mit einem Nachwort versehen von Klaus Amann, Göttingen, Seite 7, ISBN: 978-3-8353-1967-7
