Olo, eine neue Farbe

Die Forschungsfrage der Pflasterlyrik 2025 in Gelsenkirchen lautete:

Forscher erzeugten eine bislang ungesehene Farbe

Aufgabe: Beschreiben Sie „Olo“ in eigenen, fantasievollen Worten.

Die 10 Antworten des Pflasterlyrik-Publikums, die wir dazu erhielten sind sehr erhellend:

"Olo lässt dich fragen, ob du gerade halluzinierst.
Denn es ist nicht einfach irgendeine Farbe. Olo visualisiert endlich den fantasievollen Schimmer der vom Wunder des Lebens ausgeht, ohne irgendetwas auszulassen, dass das ihm Innewohnende verschleiern würde
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'Olo' hat was quallvolles!
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Blitzfunkelschimmerglanz
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Die Farbe 'Olo': funkelnd
- hell leuchtend
- kraftvoll
- strahlend
- bezaubernd

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Meiner Vorstellung nach, könnte es die Spiegelung auf der Linse sein! Je nach Licht und Umgebung wechselt sie und lässt das Auge viel Schönes erscheinen!
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Olo ist lauter als mein linker Mittelfinger, aber leiser als der Ringfinger. Also im Prinzip ist sie nicht zu hören. Das ist - würde ich sagen - auch das Merkmal, wodurch sie sich am meisten von den anderen, bekannten Farben unterscheidet. Und schwimmen kann sie auch nicht. Aber dafür fliegen, und wenn sie Kirchturmhöhe erreicht hat, können wir sie sogar mit einem schrillen Pfiff lenken, wie einen Drachen, von links, nach rechts, auf und ab.

Ich habe sie letztens einer meiner besten Freundinnen zum Geburtstag geschenkt, aber sie dachte, es sei etwas zum essen und geschmeckt hat sie ihr wohl auch nicht.

Aber es ist ja eh alles Sichtweise.
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Augensterne, leuchtend blau.
Eisklar und doch faszinierend.
Ein Blick ins All mit seinen Sternen: versinken, träumen ...
wundervoll

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Olo ist eines der schönen Wortteile, die Technik so mit sich bringt :-)
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Macht es mir Angst?
Die Wirkung ist sehr eindringlich!
Erinnert ein bisschen an Himmel und 'Schwarzes Loch'.
Keine einheitliche Farbe.
Ausdrucksvoll und beeindruckend, aber nicht vertrauenserweckend!

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Olo ist für mich eine schillernde, reflektierende, immer währende und unverkennbare, bunte Farbe.
Bestehend aus Orange, Pink, Blau, Grün und Gelb! (Herz)

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Unsere eigene Beschreibung fügen wir auch noch an:

Olo, ein Farberlebnis, das zu erzeugen erst vor kurzem in den Bereich menschlicher Fähigkeiten gelangte, gleicht in seiner Ursprünglichkeit dem ersten: „Fiat lux, dem: Es werde Licht!“. 
In gewisser Weise könnte es den Mittelpunkt des Regenkreises verkörpern, schlägt sich jedoch leicht bis eindeutig auf die Seite des Grünen, dieser Mischung zwischen Blau und Gelb als Ergänzung zum Rot auf der anderen Seite.
Das liefert ein weiteres Stichwort, die andere Seite, ‚Olo‘ das Jenseitige, fast unwirklich doch durchscheinend und deshalb nur fast. 

Was es uns lehrt, ist eine Intensität, die sich statt in Materie in einem Gefühl verwirklicht und dieses zur Substanz macht, welches der Greifbarkeit entzogen, der Sichtbarkeit aber dargeboten wird.
Die technische Grundlage dieses Phänomens mag mathematisch-physikalisch und deshalb mit anderen Farben einerlei sein, aber ihre Wahrnehmung ist physio-neurologisch. Damit bildet sie zugleich eine Achse des Vierdimensionalen in die sie dazu die Intensität integriert. Deshalb wirkt Olo wie ein Wunder.