Lyrische Formel
Wir kennen lyrische Formeln seit Kindesbeinen
Abrakadabra, Hokus Pokus und Simsalabim haben einen Reimfaktor. Waschmittel, Hautcremes und Gebäckmischungen werden regelmäßig mit neuen Formeln auf den Markt gebracht und selbst eine Mineralwasser-Marke scheut sich nicht sich H2O zu nennen.
Die Lyrik-Formel
Nur bei Gedichten hieß es immer, die sind so schwierig. Das inspirierte uns dazu, uns eine schlichte doch brauchbare Lyrik-Formel auszudenken. Und voilà, hier ist sie:

Wir lassen Sie nicht im Unbekannten stehen, sondern erklären unsere Lyrik-Formel so:
Die Lyrizität L
einer Variablen (y), vorzugsweise eines Gedichtes,
ist gleich
dem Produkt der
Reichweite des Reimfaktors r
mit dem
Imaginärteil zugehörender Konnotationen ik.
Norbert Stenkamp
Für Spezialfälle lassen sich formale Anpassungen durchführen.
Wir können die Poetzität oder Lyrizität in Frage stellen oder Art und Umfang der Reimfaktoren oder den Imaginärteil zugehörender Konnotationen; wir können aber auch das Gleichheitszeichen hinterfragen >>>> und springen damit direkt zum Parallelenaxiom
Ansonsten mag der Abwehrzauber helfen.
P. S.: Griffe doch unser Verständnis gegenüber unserer theoretischen Kenntnis nur nicht so kurz?
