Zur Übersicht und Forschungsanregung präsentiert das Lyrik-Lab Ruhrgebiet hier seine Quellen

Studienliteratur

Ashbery, John, 1997, Und es blitzten die Sterne. Gedichte, Salzburg, Wien, [Seite 38], ISBN 3-7017-1036-8

Antilopenmond. Liebesgedichte aus Afrika. Herausgegeben von Peter Ripken und Véronique Tadjo. Mit Illustrationen von Juliane Steinbach, Wuppertal, 2002, ISBN 3-87294-915-2. Zu dieser Anthologie gibt es auch eine gleichnamige CD mit vorgetragenen Gedichten zu Klängen Westafrikas, ISBN 978-3-88698-494-7

Artmann, H. C., 8 Punkte Proklamation zum poetischen Act >>>>

Bahr, Hermann, Dialog vom Tragischen. Dialog vom Marsyas. Josef Kainz, hg. v. Gottfried Schnödl, Weimar, 2010. Hermann Bahr setzt sich hier mit der provokanten Formel 'Das Ich ist unrettbar' des Physikers Ernst Mach auseinander.

"Das Ich ist unrettbar. Die Vernunft hat die alten Götter umgestürzt und unsere Erde entthront. Nun droht sie, auch uns zu vernichten. Da werden wir erkennen, daß das Element unseres Lebens nicht die Wahrheit ist, sondern die Illusion. Für mich gilt, nicht was wahr ist, sondern was ich brauche, und so geht die Sonne dennoch auf, die Erde ist wirklich und Ich bin Ich.” [Seite 47]

Benn, Gottfried, 2003, Probleme der Lyrik, Gesammelte Werke II, hg.v. Dieter Wellershoff, Frankfurt/M., ISBN 3-86150-610-6, 1058-1096

Bukowski, Charles 1979, Gedichte die einer schrieb bevor er im 8. Stockwerk aus dem Fenster sprang, Augsburg, ISBN 3-87512-026-4

Cage, John, 1995, Silence. Aus dem Amerikanischen von Ernst Jandl, Frankfurt/M.,

Can, Safie, 2017, Kinder der verlorenen Gesellschaft, Göttingen

Ebony, Noël X., 2002: Verliebt in einen Stuhl, in: Antilopenmond. Liebesgedichte aus Afrika, Wuppertal, 2002, 68 f.

Gernhardt, Robert, 2010: Was das Gedicht alles kann: Alles. Texte zur Poetik, Frankfurt/M

Kandinsky, Wassily, 1973, Punkt und Linie zu Fläche. Beitrag zur Analyse der malerischen Elemente, Bern, ISBN nicht angegeben

Goldsmith, Kenneth, 2017, Uncreative Writing. Sprachmanagement im digitalen Zeitalter. Erweiterte deutsche Ausgabe, Berlin, ISBN: 978-3-95757-252-3 Eine interessante Lektüre zur aktuellen Poesie/Lyrik, im weltweit verwobenen Netz. Sprachmanagement ist der Schlüsselbegriff, unter den auch die (überwiegend amerikanische) Lyrik gestellt wird. Als Komplement dazu empfehlen wir hier Poetisch denken von Christian Metz.

Lamping, Dieter, Hg., 2011, Handbuch Lyrik. Theorie, Analyse, Geschichte, Stuttgart, Weimar

Mach, Ernst, 1991: Die Analyse der Empfindungen und das Verhältnis des Physischen zum Psychischen, Darmstadt, ”Das Ich ist unrettbar.”, [Seite 20]

Metz, Christian, 2018, Poetisch Denken. Die Lyrik der Gegenwart, Frankfurt/M., ISBN: 978-3-10-002440-4. Muss die Lyrik angesichts des aktuellen Medienensembles und -konsum aufgeben? Christian Metz meint: Nein, sie gewinnt sogar dazu, wenn sie sich damit beschäftigt. Wir empfehlen hier außerdem Kenneth Goldsmith, Uncreative Writing.

Reich-Ranicki, Marcel,  Hg., 1976: Frankfurter Anthologie. Gedichte und Interpretationen, Frankfurt/M,, [im genannten Jahr erschien der erste Band der Frankfurter Anthologie, die Reich-Ranicki zusammen mit der FAZ, der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über Jahre hinaus herausgab, wöchentlich in der Zeitung, gewissermaßen jährlich als Sammelwerk, erst im Insel-, später im S. Fischer-Verlag. Eine Beschäftigung mit der Frankfurter Anthologie wird im Wesentlichen zu einer Beschäftigung mit Gedicht-Interpretationen durch mehr oder weniger kundige LeserInnen, häufig ihrerseits selbst DichterInnen. Gleichwohl bleibt dieses Studium zum Verständnis etablierter Poesie empfehlenswert.]

Rühmkorf, Peter, 1981: agar agar - zaurzaurim. Zur Naturgeschichte des Reims und der menschlichen Anklangsnerven, Reinbek bei Hamburg, ISBN 3-498-05691-3

Sartorius, Joachim, 2014: Niemals eine Atempause. Handbuch der politischen Poesie im 20. Jahrhundert, Köln

Schrott, Raoul: 2010: Die Blüte des nackten Körpers. Liebesgedichte aus dem Alten Ägypten. Übertragen von Raoul Schrott, München

Schrott, Raoul; Jacobs, Arthur, 2011, Gehirn und Gedicht. Wie wir unsere Wirklichkeiten konstruieren, München

Weissner, Carl, 1979, Der Dirty Old Man von Los Angeles, in Bukowski, Charles, 1979, 5-13: Weissner führt folgende Aussagen Bukowskis an: “ ‘Was ich nicht brauche sind diese Arschlöcher, die mir dieses Scheiß-Image, dieses Humphrey-Bogart-Image anhängen wollen, oder mich als einen wildgewordenen Hemingway feiern oder als den Slum-Gott aus den Kloaken von Los Angeles oder was weiß ich ... Viele, die mein Zeug lesen, sind sich anscheinend nicht darüber im klaren, daß ich nur schreibe, um rauszufinden, ob ich schon vollkommen kirre bin oder nicht; ob ich die nächsten 24 Stunden überleben werde - überleben will - oder nicht; ob ich noch fähig bin, Klartext zu reden und das dann auch auf Papier zu bringen, anstatt einfach nur Literatur zu machen ...’ ” (12)

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