fassen
Zugreifen wurde uns als Nervenreflex mit in die Wiege gelegt.
Loslassen muss dagegen eine dem Herzen schon vorher angeborene Fähigkeit, eine Herzensangelegenheit im ganz wörtlichen Sinne sein. Sonst wäre nämlich nach dem ersten Herzschlag Schluss. Das emotional entwickelte Bewusstsein wird in seinen Handhabungen immer geschickter; verbindet es sich dann mit dem Herzen, kann es diese Geschicklichkeit auch im Loslassen erreichen.
fassen
lassen
fassen lassen
lassen lassen
fassen fassen
lassen fassen
lieben
fassen
lassen
Stenkamp, #
Damit haben wir außerdem das erste Tu-Gedicht komplett aus Tu-Worten in deutscher Sprache verfasst. Dies verdankt sich dem Umstand, dass die Hauptworte, sogenannte Substantive (Substanztiefe) im Sprachgebrauch so überwiegen, dass Sprecherinnen und Sprecher dazu verführt, erst dingverliebt und nachfolgend dann konsumsüchtig zu werden. Außerdem galt es, eine weitere Alternative zu 'Dinggedichten' zu finden. Der herkömmliche 'Gegensatz' dazu, 'Erlebnisgedichte', spannt zwar ein duales Verhältnis auf und kann somit eine schlichte Unterscheidung zwischen Ich und Welt etablieren, umfasst aber nicht das menschliche 'In-der-Welt-sein' als Ganzem. Wir empfehlen hier den gewünschten Himmel
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